Wir verlassen die Bergwaldhütte Sand um 9:30 und gehen Richtung Forbach. Es geht grösstenteils bergab. Mal schmale, steile Waldwege und mal über breite Wirtschaftswege. Wir treffen einen Labrador, welcher den gleichen Rucksack auf hat wie Willie. Leider ist sein Herrchen nicht sehr gesprächig. Vermutlich wird er genauso oft angesprochen wie wir. Am Schwarzenbachsee machen wir eine lange Pause und ich koche mir etwas.

Nachdem wir Forbach erreicht haben, gehen wir bei Netto einkaufen. Die Auswahl ist dürftig. Ich kaufe Nüsse, Müsliriegel, Tütensuppen und Äpfel für mich. Für Willie gibt es einen Sack Trockenfutter für die nächsten Tage sowie Kaustangen und Entenfiletstreifen. Als ich aus dem Laden komme wartet Willie lieb vor dem Eingang und bekommt zur Belohnung den ersten Snack. Jemand spricht mich an und fragt ob er Willie auch eine Kaustange geben dürfe. Er hätte immer welche dabei, da er Tiere lieber mag als Menschen. Natürlich darf er Willie etwas geben.

Für Willie war es ein anstrengender Tag, da er oft bei Fuss gehen musste und ich besonders konsequent war. Mir macht das keinen Spass aber Willie hat in den letzten Tagen immer häufiger Fremde angeknurrt und angebellt. Er nimmt seinen Job als Security wohl etwas zu ernst und ich muss ihn konsequenter führen.

Wir sind wieder im Hotel. Am offiziellen Ende einer Etappe des Westweges ist das leider nicht anders möglich. Es gibt weit und breit keine Schutzhütten und auch keinen Platz zum Zelten.

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