Ich bin wieder fit und munter. Die Pause war gut. Wir starten um 7:30 in Richtung Thurner. Es geht durch den Wald. Hin und wieder hat man einen tollen Blick auf den Feldberg und über den Schwarzwald. Mittags kommen wir in Thurner an und ich esse einen „Schwarzwaldburger“.
Hier stehen an jedem Waldrand Schilder, die erklären, dass man sich im Wolfsgebiet befindet und wie man sich verhalten soll wenn man einen trifft. Ich treffe leider keinen Wolf. Da aber zudem vor Fuchsräude gewarnt wird und diese auf Hunde übertragbar ist, entscheide ich mich, bis zum Gasthof „Kalte Herberge“ zu laufen. Der Weg ist nicht so schön und führt teilweise direkt an der B500 entlang.
An der kalten Herberge angekommen müssen wir 1.5h warten bis der Wirt nach Hause kommt. Sie haben heute Ruhetag. Obwohl ich mittags angerufen und mich und Willie angemeldet hatte, werde ich zurechtgewiesen, dass man einen Hund vorher ankündigen müsse. Insgesamt ist es nicht sehr freundlich und man mag offensichtlich keine Hunde. Wir erhalten ein kleines Zimmer mit Dusche auf dem Gang. Die Einrichtung ist gewagt, der Ikea-Wellenspiegel trifft hier auf Kunststoffkachelimitat aus den 80ern, Deckenleuchte aus den 90ern, Mini-Fernseher aus den 00er Jahren und ein ganz modern wirkendes, raumhohes Schwarzweissbild hinter welchem sich ein Schrank versteckt. Frühstück gibt es erst ab 8:00. Wir werden pünktlich sein und schnell weiterwandern.
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